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Wie Trauer, Beileid und Mitgefühl mit Trauerlyrik ausdrücken?

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Trauerlyrik

Finden Sie Trost mit Hilfe von eher privaten Trauergedichten und Versen, welche zum Teil von den Besucherinnen und Besuchern dieser Internet-Präsenz verfasst worden sind:


Symbolbild: Schmetterling

Es gibt ein Leben nach dem Tod

Es gibt ein Leben nach dem Tod,
selbst nach dem Tod von nahen Menschen.

Solange Atem geht, die Hände fühlen, solange man noch spricht,
versteht, solange gibt es ein Leben nach dem Tod.

Wie wenig sind doch die Tage des Kummers
gegen die der Freuden.

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Vergeblich

Die, die mich trösten könnte, um eben die weine ich.

Der Schoß, der sterbend mein Haupt bergen sollte,
den habe ich begraben.

Es ist, wie es ist.

Ein Sonderfall im Strom der Zeit, das bin ich nicht.

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Du bist nicht mehr da mein liebes Kind,
Du fliegst jetzt mit dem Wind.

Deine Schmerzen sind vorbei,
kannst wieder fröhlich sein und frei.

Dein Lachen und Deine Fröhlichkeit vermisse ich,
da ich Dich doch so geliebt.

Nun leb ich weiter,
mit dem Gedenken an Dich,
dass Du immer, was auch kam,
geschaut hast in die Zukunft ,
nie verloren hast den Lebensmut.

Dies will ich behalten
und tun in meinem Leben
jetzt noch auf Erden.
Ich danke Dir,
dass Du gezeigt soviel Menschlichkeit.

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Du bleibst...

könntest du noch reden -
wäre da meine Zustimmung

könntest du noch singen
wäre da unser Lied

könntest du noch hören
wäre da meine Stimme

könntest du noch sehen-
wäre da mein Lächeln

könntest du noch fühlen-
wäre da meine Wärme

könnte ich es tun
würde ich dir meinen Atem einhauchen

doch auch so bist und bleibst du
bei mir, um mich rum,
tief in meinem Herzen.

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Wir sind uns begegnet
du hast Spuren hinterlassen in mir
deine Handschrift, dein Zeichen
unauslöschlich
in meinem Herzen
hast du dir Raum geschaffen
für immer.

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Sie ist nicht mehr da,
doch werde ich ihr täglich begegnen und sie grüßen,
denn ihr Lächeln, das sie schenkte,
ihre helfenden Worte und alles,
was sie für mich getan hat,
werden mich mein Leben lang begleiten.

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Jetzt bleibt uns nichts von Dir
als die Erinnerung an
Deine Augen
Dein Lächeln
Deine Hände
in den Herzen der Menschen
die Dich lieben.

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Es weiss ja keiner, der's nicht erlebt
wie's ist, wenn einer die Flügel hebt
und leise, leise sich auf die Reise - die letzte macht.
Es weiss ja keiner, dem's nicht geschah
wie's ist, wenn einer nun nicht mehr da.
Wenn leer die Stätte des, den man
hätte so gern noch nah.

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Still, ganz leise,
stehe ich an Deiner Seite,
wo Worte zuviel,
kann nur noch ein Schweigen helfen.
Ich bin für Dich da.

Ich hoffe, Du dann auch einmal für mich.
Denn für jeden, kommt dieser Augenblick.
Für Dich und für mich.

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In Memoriam

Die letzte Strophe
deines Liedes
war verklungen
als er deinen Namen rief
in uns jedoch wird's
nie verstummen
es singt ganz leise
seelentief.

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Die Erinnerung bleibt, man kann sie Dir nicht nehmen.
Die tröstenden Worte möchtest Du jetzt nicht hören,
denn sie klingen wie fremde Chöre.
Denn sie singen Lieder in fremden Sprachen.
Dein Herz spricht im Moment eine andere Sprache.
Versuche sie nicht zu verstehen,
denn sie wird auch einmal wieder gehen.
Es wird lange dauern bis sie vorüber
aber dann wird es erträglicher sie zu leben.
Nimm die Sprache Deines Herzens an,
denn Du sprichst sie nicht alleine.
Millionen Menschen sprechen sie irgendwann.
Du bist nicht allein.

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Wie soll man dem Tod begegnen,
wenn er vor der Türe steht?
Soll man hoffen, soll man beten,
flehen, daß er weitergeht?

Ja! Er soll nur weitergehen -
denkt man und vergißt dabei,
daß nur der Tod kann es verstehen,
wenn einer sagt: Ich bin soweit.

Ist es auch schwer, ihn geh'n zu lassen,
den Menschen, der so nah uns stand,
wollen wir uns doch in Schweigen fassen:
Gott nahm ihn still an seine Hand.

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