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Wie Trauer, Beileid und Mitgefühl für Trauertexte in Todesanzeigen ausdrücken?

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Trauerlyrik 5

Trauertexte für Todesanzeigen


Symbolbild: Rose mit Wassertropfen

Letzter Walzer

Eng, so eng umschlungen sind wir.
Nichts und niemand kann dazwischen.
Nur er.

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Dein junges Herz hat aufgehört zu schlagen.
So plötzlich und unfassbar früh.
Was wir fühlen, kann mit Worten niemand sagen.
Vergessen werden wirst Du nie.

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Du bist abgereist. Wohin?
Wir glauben, dein Ziel zu kennen.
Du sprachst von einem Land der Liebe,
des Lichtes und des Friedens.
Wir haben dich alle zum Bahnhof begleitet.
Wir haben dir noch nachgewunken.
Jedes Gebet ist mehr als ein Kartengruß!

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Für Matthias!

Bewahr mir ein Erinnern wie einen Lebenskuss,
so bleib ich in der Nähe auch wenn ich gehen muss.
Erzähl von mir mit Lachen,
so waren wir ja einst,
erzähl die tollsten Sachen.
Auch wenn du später weinst.

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Wenn ich auch nicht glaube an Gott,
wenn ich auch nicht glaube an die Auferstehung,
wenn ich auch nicht glaube an den Himmel,
so gibt es dennoch eine Seele die in irgendeiner Weise,
wenn auch nur in den Gedanken in uns verankert ist,
sei es denn man erinnert sich an die guten
und schlechten Tage des gemeinsamen Zusammenseins!

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Trost für Dich

Komm zu mir in meinen Arm,
ich halte Deine Seele warm.
Und wenn Du denkst Du kannst nicht mehr,
geb' ich von meiner Kraft was her.
Ich denk' an Dich, sei' Dir gewiss
weil Du in meinem Herzen bist!

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Dein Leben, o Mutter, war Arbeit und Pflicht,
Dein sorgendes Lieben faßt Worte nicht.
Du legtest Dein Leiden in Gottes Hände,
dass er selbst dein Sterben zum Guten uns wende.
Du warst bis zum Tode zum Opfern bereit,
Gott lohne es Dir in der Ewigkeit.
Vater unser- Ave Maria

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Der Friede der Wellen des Meeres sei sein,
Der Friede des Fließens der Lüfte sei sein,
Der Friede der ruhigen Erde sei sein,
Der Friede der leuchtenden Sterne sei sein,
Der Friede der nächtlichen Schatten sei sein
Mond und Sterne mögen ihm immer leuchten.
Alter Gälischer Segen

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Du warst noch nicht geboren,
hast nie das Licht gesehn
und warst schon auserkoren
von dieser Welt zu gehn

Du durftest niemals lachen
und froh und lustig sein
und Kinderspäße machen,
im hellen Sonnenschein

Nie durft ich Trost dir spenden,
dich in die Arme schließen,
dich führen an den Händen
mit dir die Welt genießen

Du durftest nie erfahren,
wie warm die Sonne scheint.
Ich werde dich bewahren,
hab sehr um dich geweint.

Trotzdem:
Du hast mich gelehrt
was Liebe ist und Wert.
Du kleiner Fratz,
weit und breit
bist du der größte Schatz,
für mich für alle Zeit.

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An der Großmutter Grabe

ich sehe den himmel mit augen betrübt,
den wind, der im jagen der wolken sich übt;
der vogel, der fortfliegt, die luft trägt ihn leicht
auf eisigen händen, die hin sie ihm reicht.

der winter, gekommen, der bringt uns das eis
und malt mit dem pinsel die landschaft so weiß,
so weiß, daß es weh tut, die landschaft zu sehn;
ich rennte gern weg, doch ich kann nicht mal gehn.

ich steh vor der grube, ihr rachen ist weit
geöffnet, zu nehmen den leichnam bereit.
und schon kommen männer und lassen hinab
die kiste ins dunkele, düstere grab.

dein fleischliche hülle, die liegt jetzt im sarg,
die hülle, die über jahrzehnte dich barg,
gegeben dem cyclus naturae anheim,
gelegt in die erde, grad so wie ein keim.

die frucht, die dieser hervorbringen wird,
die wird nicht das sein, was ein grabmal gebiert.
sie wächst in den menschen, die du reich beschenkt
und mit deinem liebenden ratschlag gelenkt.

du hast uns geformt und durch beispiel belehrt,
hast liebe gezeigt und die menschen geehrt.
wir stehen am grab und uns wanken die knie:
für uns, die dich lieben, für uns stirbst du nie!

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